

un voyage japonais : fermentation, culture, tradition, histoire, beauté
Der Weg selbst – eine Bleibe.


Monde und Tage sind Reisende der Ewigkeit; auch die Jahre, die kommen und gehen, sind Reisende. Wer sein Leben auf einem Boot dahintreiben lässt oder alt wird, während er ein Pferd am Zügel führt, macht jeden Tag zur Reise und die Reise selbst zu seiner Bleibe. Auch von den Alten starben viele auf der Reise.
— Matsuo Bashō, Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland
Auch wir sind Reisende, unterwegs in einer Zeit, die nie wiederkehrt. Wir tragen die Kette alles Gewesenen und werfen uns dem Kommenden entgegen; wie man innehält, wissen wir nicht. So ist die Menschenwelt eine Reise, und die Reise selbst unsere Bleibe.
Scheinbar stehen wir still und bewegen uns doch; scheinbar bewegen wir uns und stehen doch still. Einen Schritt voraus – ist es Licht oder Dunkel? Niemand weiß es. Es öffnet sich nur, dort, vor uns.
Nichts bleibt unverändert: Das nennen wir 無常. Und doch gibt es auch das, was ewig bleibt: 常住. Zwischen Sein und Nichts gehen wir hin und her, wie ein Schatten.
Es gibt keine Antwort. Es gibt nur das Wählen.
Die Menschenwelt ist ein schmaler Pfad ins Innere.